Wir haben uns bei herrlichem Sonnenschein mit Carmen zwischen München und Allgäu getroffen um ASCA-Rally-Obedience zu trainieren.
Ich habe bei google maps geschaut, was in der Mitte passend aussieht und wir haben direkt die perfekte Trainingsmöglichkeiten auf einem Restaurantparkplatz gefunden, das an dem Tag geschlossen hatte.
Wir haben zwei verschiedene Parcoure gestellt und ich bin sehr optimistisch was unsere ersten Advanced-Starts in Kindenheim anbelangt. Alles was mit Fußarbeit zu tun hat, macht mir mit Hook einfach so, so viel Spaß. Ich liebe das Gefühl mit ihm zu laufen!
Heute wird unser großer, kleiner Smee schon drei Jahre alt. Happy Birthday < 3
Das Bild habe ich in Dänemark gemacht und die liebe Isa hat es mit Photoshop gerettet.
Ohne ihn war unser Leben weniger bunt, weniger lustig, weniger kuschelig. Ich bin so, so dankbar, dass Smee uns bereichert. Er ist ein Geschenk und einfach überhündisch.
Seinen Ehrentag durfte Smee mit Agility verbringen. Ich glaube damit war er ganz zufrieden :D
Hook,
Smee und ich sind Anfang März auf unserem ersten ASCA Trial des Jahres
gestartet. Geplant war der erste Start schon Mitte Februar in Österreich
– da hat sich aber leider eine Grippe eingemischt
-.-
So
haben wir also Anfang März einen Trialtag in Kempen mit einem Besuch bei
meiner Familie verbunden. Ich bin je vier Läufe mit den Jungs gestartet
und diesmal war Smee eindeutig der Leistungsträger.
In dem zweiten Jumpers-Lauf hat er nicht nur ein Q, sondern auch noch
den ersten Platz erreicht. Ich habe mich so, so sehr gefreut. Wir werden
endlich ein Team : )
Die
weiteren Läufe waren wenig erwähnenswert, mein neues Mind-Set, das ich
mir aufbauen wollte, aber durchaus. Die ersten Starts hatte ich mit
Smee. Ich habe gezielt daran gearbeitet entspannter
mit ihm an den Start zu gehen. Wie gut das funktioniert hat, habe ich
allerdings erst gemerkt, als ich mit Hook an den Start gegangen bin und
plötzlich die Aufregung kam :D Der Plan hat also funktioniert.
An
dem Sonntag in Kempen habe ich außerdem einen Entschluss getroffen, der
schon länger in mir gewachsen ist: Ich werde mit Hook keine FCI-Turniere
mehr starten. Es gibt mittlerweile so viele
ASCA Trials, dass ich auch ohne FCI-Starts schon sehr gut ausgelastet
bin und da die Sprunghöhe im ASCA bei nur 50cm liegt, kann ich ihn nun
auch im Training schon niedriger springen lassen. In den letzten Jahren
wurden vermehrt Studien veröffentlicht, die
mehr und mehr den Schluss zulassen, dass die Belastung tatsächlich mit
der Sprunghöhe sinkt und ich fühle mich einfach besser, wenn ich die
körperliche Belastung für Hook anpasse. Der nächste Schritt wird dann
sein ihn in die Veteranen-Klasse umzustufen –
so weit bin ich aber noch nicht.
So
wie Hook im Agility nun langsam etwas kürzer tritt, arbeite ich mit ihm
vermehrt wieder in Unterordnung und ASCA-Rally und –Obedience. Wir
starten (so uns ein Startplatz zugeteilt wird…) Ostern
in Kindenheim im Rally und wir haben außerdem einen Verein gefunden,
bei dem wir in der IPO-Unterordnung mittrainieren.
Stell
dir vor du fährst nachhause und es fühlt sich an, als würdest du deine
Heimat verlassen…
So ging es mir, als wir freitags aus
Dänemark zurück Richtung München gefahren sind.
Ich fühle mich so verbunden mit Westjütland. Dem Meer, der Heide, dem
moosig-sandigen Wald und seit diesem Urlaub auch noch ein bisschen mehr
mit der dänischen Mentalität. Mit im Gepäck war nämlich das Buch „Hygge – ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht“ von Meik Wiking, in dem es im wesentlich um die
Leidenschaft der Dänen geht, es sich „hyggelig“, also gemütlich/behaglich, zu
machen und es sich gut gehen zu lassen. Wesentliche Bestandteile hierfür
sind Kerzen, Kaminfeuer, Seelenbaumel-Zeit und leckeres
Essen oder auch Genießer-Zeit in der Natur. Was hatten wir es also hyggelig…
Angereist
sind wir über Steinau, Essen und Bremerhaven. Wir haben unterwegs
Familienzeit verbracht, eine neue Erdenbürgerin begrüßt und einen
Geburtstag gefeiert. Zwischenzeitlich habe ich die
Schock-Nachricht erhalten, ich hätte meine Bachelorarbeit nicht
abgegeben, was sich jedoch als ein Versehen des Prüfungsamts
herausgestellt hat. Ein für mich recht nervenaufreibendes… Als die
Angelegenheit geklärt war, konnte der Urlaub losgehen.
Gewünscht
hatte ich mir Winterstürme mit anschließendem Aufwärmen am Kamin. Das
Wetter war wesentlich milder als gedacht, es war schon kalt, sodass wir
uns nach langen Spaziergängen tatsächlich
am Feuer aufwärmen konnten, aber weitestgehend „unwindig“ und die See
sogar größtenteils recht friedfertig.
Wir
waren jeden Tag viel draußen und haben die langen Abende mit Harry
Potter schauen, lesen und Gesellschaftsspielen verbracht. Und die Abende
waren tatsächlich sehr lang... Ab ungefähr halb
sechs war es dunkel. Das ist jetzt nicht sonderlich dramatisch, wir
waren jedoch fast die einzigen Bewohner der Ferienhaussiedlung im Wald
und da war es wirklich dunkel. Da habe ich mal gemerkt wie aktiv ich
auch in der Dunkelheit in der Stadt sein kann, rund
um unser Häuschen konnte man nämlich abends tatsächlich nichts mehr
machen. Es war einfach schwarz. Schon bei der Abend-Hunde-Runde konnten
wir uns nur mit Mini-Schritten fortbewegen, weil wir einfach nichts mehr
gesehen haben. Einige Nächte waren sternenklar.
Was für ein Anblick! So viele Dimensionen sind am städtischen
Nachthimmel kaum erkennbar. Sobald wir gemerkt haben, dass es wieder
eine Sternennacht war, haben wir nur noch staunend in den Himmel
geschaut und sind an einem Abend auch nochmal losgefahren um
uns hinter den Dünen einfach in die Heide zu legen und zu staunen.
Sogar einige Sternschnuppen haben wir entdeckt. In einer anderen,
bewölkten, Nacht waren wir am Strand. Das wollte ich schon lange mal
machen.
Um
die „Hygge“ auf die Spitze zu treiben haben wir an unserem letzten
Abend, nach leckerem Fisch aus Hvide Sande, Stockbrot am Kamin gemacht.
Das ganze Haus war danach völlig verraucht und wir
konnten nichts anderes mehr als „Ach, ist das schön“ zu sagen – und das
in Dauerschleife.
In
diesem Urlaub haben wir mal wieder ein paar Ausflüge gemacht an Orte, an
denen ich länger nicht mehr war und die ich Sebastian zeigen wollte.
Wir waren am Filsø, am Bovbjerg Fyr, in Bork Havn
und in Ribe. Darüber möchte ich gerne einzelne Blogposts schreiben –
die nächste Zeit hier wird also besonders hyggelig : )
Was sind Poporutschen doch für eine tolle Erfindung! Kosten nur ein paar Euro und schon hat man noch mehr Spaß im Schnee. Mit ihnen kann man sogar Schmi fahren (hehe) und natürlich rodeln. In meinem Fall in den letzten Tagen bevorzugt mit Begleitung der Hundejungs. Ich kann garnicht genug kriegen. Sobald abends keine Kinder mehr auf den Rodelhügeln sind, haben wir sie erobert!
Das war er auch schon. Unser letzter ASCA Trial und überhaupt das letzte Turnier für dieses Jahr ist inzwischen schon über einen Monat her. Was für ein Wochenende!
Ich bin gerannt, habe gelacht, gelernt, hatte schmerzende Oberschenkel, viele Korrekturen und ebenso viele Schleifen.
Schon
am Donnerstag sind wir zu Isa nach Wien gefahren – bei ihr haben wir
das ganze Wochenende übernachtet. Die Tatsache, dass Sira – Smees
Wurfschwester – läufig war, hat die Jungs dabei kaum
gestört. Sie haben viel in der Wohnung geschnuppert und Smee konnte es
sich nicht verkneifen zweimal in die Wohnung zu pieseln… Ich verbuche
das dennoch mal unter „sehr artig“!
copyright by Luca Turano
Am
Freitag war dann der erste Trial Tag in einer wahnsinnig tollen
Hundesport-Halle. Die erste Halle, in der ich war, die tatsächlich extra
für den Hundesport gebaut wurde, beheizt war uuund
freies WLAN hatte!!! Theoretisch hätte ich Gilmore Girls oder den
German Classics Livestream schauen können! Theoretisch deswegen, weil
ich dafür überhaupt garkeine Zeit hatte. Ich war nämlich wahnsinnig
genug, an zwei Tagen
beide Hunde für alle Läufe zu melden.
copyright by Luca Turano
Mit
Hook war ich vor allem am Freitag sehr erfolgreich und wir konnten Q’s
mit diversen Platzierungen in fünf von sechs Läufen sammeln. Alles in
allem fehlen
uns jetzt nur noch 2.5 Q in Regular und 5 -.- Q im Gambler bis zum
ATCH.
Smees
Läufe hingegen waren mehr als durchwachsen und ich kann
tatsächlich behaupten, dass ich noch nie so frustriert war nach
Turnierläufen wie mit Smee am
Wochenende : ( Er hat einige Fehlstarts hingelegt und die Zonen waren
super unkonstant. Es gab nur einen Lauf, in dem er an allen Zonen stand
und der war super kontrolliert.
copyright by Luca Turano
Am
Samstag Abend hat uns der Richter ein neues Spiel gezeigt „Snooker“.
Das durften wir auch ausprobieren und weil wir schon so viele
frustrierende Erlebnisse
hatten, habe ich den Lauf mit Smee gemacht. Tja und ich gehe an den
Start, Smee legt sich hin und bellt mich an. Erst da fiel mir dann auf,
dass er in so einem freudigen Modus an die zwölf Starts zuvor nicht
gegangen ist – ebenso wie ich. Tja, ich habe es
also in Smees ersten Turnierjahr geschafft einen ganz schön gestressten
Turnier-Modus aufzubauen, der mehr als kontraproduktiv ist. Der Plan
für die nächste Zeit steht also: Mentales Training für mich,
Zonentraining für Smee (die Fehlstarts konnte ich im Laufe
der zwei Tage wieder einpacken). Die Realität im Winter schaut für uns
leider mau aus. In dem vergangenen Monat konnten wir nicht einmal an
Zonen trainieren. Ich arbeite mit einem Brett, ideal ist das aber nicht.
Ich stelle mich also darauf ein, dass es sich
noch etwas hin zieht, bis Smee schöne Zonen im Turnier zeigen kann.
copyright by Luca Turano
Ich
bin bei diesem Trial zum ersten Mal „ernsthaft“ mit Smee an den Start
gegangen und hatte tatsächlich einen gewissen Ehrgeiz, statt, wie
bisher, mit Trainingsläufen
zu rechnen. Darüber hatte ich mich eigentlich gefreut, das Mindset hat
aber einfach nicht gepasst, dem konnten wir noch nicht standhalten. Mein
Ziel für das nächste Mal: Ernsthaft und trotzdem locker und entspannt.
Ihr werdet hier lesen können, wie das so
läuft ;) Es sei auch noch erwähnt, dass Smee in zwölf Läufen + Spiel
kaum Stangen
geworfen hat, ich glaube es waren sogar nur zwei. An anderer Stelle tut sich also auch was : ) Außerdem ist er ein Jumpers mit Isa gelaufen und hat super brav mit ihr gearbeitet.
copyright by Luca Turano
Alles
in allem war das Wochenende mit Hook schleifen- und mit Smee
erkenntnisreich. Ich bin gespannt, was 2017 für uns bereit hält. Ich
wünsche mir den ATCH für Hook und
ernsthafte, entspannte, fehlerfreie Läufe, die Spaß machen mit Smee.
Thanks for the pictures to Luca Turano - thanks for videos to so many nice people.
Wir
waren am Wochenende zum… wievielten Mal? Vielleicht zum fünften oder
sechsten Mal beim Aussie-Arbeitstreffen in Rodenbach. Insgesamt waren es
ein Dalmatiner, sechs Deutsche Schäferhunde,
ein Boxer, ein Mali, sieben Aussies und ein Quoten-Mischling. Wieso es
trotzdem ein Aussie-Treffen war? Weil wir uns ursprünglich mal über eine
Aussie-StudiVZ-Gruppe kennengelernt haben und mittlerweile als harter
Kern noch über eine WhatsApp-Gruppe in Kontakt
sind.
Dank
Caro (schaut mal in ihrem Shop vorbei – oder auf ihrer facebook-Seite,
derzeit läuft ein Gewinnspiel!) durften wir den SV-Platz in Rodenbach
nutzen und viele, viele Tipps von ihr einheimsen.
Ursprünglich sollte es ein Unterordnungs-/Obedience-Treffen werden,
glücklicherweise durften Hook, Smee und ich aber auch an die Agi-Geräte
und so konnte ich mich mal wieder an Cik und Cap wagen und vor allem
fleißig Tunnel/A-Wand-Differenzierung üben (die
nächsten Gambler-Läufe sind nämlich schon in Sicht!). Ein bisschen
Unterordnung habe ich mit Hook aber auch gemacht und freue mich sehr im
nächsten Jahr mal wieder im ASCA Obedience und Rally zu starten und
vielleicht im Mai in Rodenbach auch die BGH1 mit
ihm zu laufen.
Neben
dem fleißigen Üben auf dem Hundeplatz haben wir viel gequatscht und
gelacht und – wie so gut wie immer in Rodenbach – die Sonne genossen.
Rundum also ein perfektes Wochenende.